Wildbienen-häuser

Wildbienen sind stark gefähr-det. Die meisten unserer 500 Wildbienenarten in Deutsch-land stehen auf der roten Liste. Dabei sind diese Insekten äu-ßerst wertvolle Helfer beim Be-stäuben unserer Nutzpflanzen und Obstbäume. Sie sind dop-pelt so effizient wie unsere Honigbienen.

 

Wir können sie unterstützen, indem wir ihnen Nistmöglich-keiten anbieten. Ihre ange-stammten Nistplätze - Bohrlö-cher von Larven im Totholz - werden weniger, da Totholz immer schnell bei uns beseitigt wird ("sauber muss es sein im Garten").

 

Es darf aber eines nicht aus den Augen verloren werden: Wildbienen brauchen nicht nur Nistplätze, sondern auch Fut-ter. Und das sind Wildblumen, d.h. artenreiche  Gärten und Wiesen, die selten gemäht und nicht gespritzt werden.

 Beispiel für ein großes Wildbienenhaus.

 Der Maschendraht dient zum Fernhalten von Spechten, die gerne die verschlossenen Löcher aufhacken und die Larven rausholen.

Foto: NABU Römerstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleines Wildbienenhaus.

Auch hier sollte ein Maschendraht angebracht werden zur Abwehr von Spechten.

Foto: NABU Römerstein